Rezepte

In unserer letzten Weinzeitung haben wir zur Einsendung Ihres Lieblingsgerichts mit passender Weinempfehlung aufgerufen.

Wir möchten Ihnen hier die ersten Empfehlungen präsentieren und bedanken uns sehr bei den Einsendern.


Rosa-gebratene Barbarie-Entenbrust mit knusprigen Ofenkartoffeln, zweierlei Möhren und Portweinsoße

Hallo Familie Baumgärtner,
seit 8 Jahren lebe ich mittlerweile in Stockholm. Wenn mich hier oben im hohen Norden das Heimweh packt, öffne ich eine Flasche Lemberger.
Meine Großeltern wohnen in Unterriexingen und sind seit vielen Jahren Stammkunden auf ihrem Weingut. Auf meinen Besuchen daheim genießen wir ihre vorzüglichen Weine.
Ein paar Flaschen gehen dann jedes Mal mit auf die Reise zurück nach Schweden.

Viele Grüße aus Stockholm,
Johannes Meinhardt

Mein Rezept:

Rosa-gebratene Barbarie-Entenbrust mit knusprigen Ofenkartoffeln, zweierlei Möhren und Portweinsoße

Kartoffeln schälen, vierteln und in Salzwasser kochen bis sie fast gar sind. In einer Auflaufform 2 EL Entenfett im Ofen bei 220° Grad erwärmen. Kartoffeln abgießen und im Topf durchrütteln damit sie eine raue Oberfläche bekommen. Ins heiße Entenfett geben, durchmischen und im Ofen knusprig backen.
Die Hälfte der geschälten Möhren mit einer Kartoffel in Gemüsebrühe weich kochen, abschütten und dabei Brühe auffangen. Mit Sahne und Brühe zu einem Püree mixen und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Den Rest der Möhren mit Schalottenscheiben in Butter anbraten und mit dem Rest der Brühe garziehen. Für die Soße Schalottenwürfel in Butter glasig dünsten, mehlen und mit Portwein, Rotwein und einem Glas Enten- oder Geflügelfond einkochen.
Die Haut der Entenbrust Rautenförmig einschneiden, die Brust ohne Fett in der Pfanne anbraten und 15 Minuten im Ofen garziehen.
Fett abgießen, Pfanne ablöschen und Bratensatz mit zur Soße geben. Diese dann mit kalten Butterflöckchen binden. Dazu passen ein Lemberger Gipskeuper und hinterher für die Verdauung ein Tresterbrand vom Panoraweingut.


Wintergemüse-Auflauf und Walnußbaguette

Sehr geehrtes Team des Weinguts Baumgärntner,
der 'Lemberger trocken' 2015 hat uns sehr dazu geschmeckt, vor allem passen die etwas herberen Aromen zu Wintergemüse und Walnußbaguette.
Die Tageszeit war schon etwas fortgeschritten - daher hat mein Mann leider die Flasche vergessen mit zu fotographieren, sie stand aber auch auf dem Tisch.
Es ist ein Auflauf, den ich so aus Zufall komponiert habe, weil ich immer viel Gemüse in einer tollen Kiste vorrätig habe.
Rosenkohl geputzt, Karotten und Lauch gesäubert, alles in Portionsstücke geschnitten/gewaschen, im Dampfkochtopf mit Salz bissfest garen.

Das Gemüse aus dem Dampfkochtopf in eine gebutterte Auflaufform verteilen.
Ca. 500 gr. Hackfleisch mit Zwiebel/Knoblauch anbraten, gut würzen, anbraten, anschließend darauf verteilen.
Das ganze mit einer Eier-Sahne Mischung (3-4 Eier verquirlt) auch gut gewürzt, übergießen.
Mit würzigem Käse überbacken bei ca. 180 - 200 Grad 20 min; anschließend noch den Grill einschalten, dann bekommt es eine appetitliche Bräunung.

Wir haben erst angefangen, den Wein zu probieren, aber ich werde heute abend, ungeachtet der späten Stunde, noch einen wunderbaren Lemberger zu meinem Mahl genießen!

Freundliche Grüße aus Sersheim
Andrea Schopf


Kabeljaufilet auf Erbsenpüree mit glasierten Möhren

dazu finde ich den "Riesling mit Gewürztraminer" 2015 trocken sehr passend.

Für 2 Portionen:

  • 400 gr. Kabeljau / Skrei Rückenfilet
  • 500 gr. frische oder tiefgekühlte Erbsen.
  • 2 St. Karotten
  • 100 ml. Milch
  • 50 gr. Butter
  • 1/2 Limette für den Kabeljau
  • 1 Tl Zucker
  • Salz, Pfeffer, Muskat nach Geschmack.

Zu Beginn öffnet man als aller erstes das gut gekühlte Tröpfchen und kostet einen Schluck davon. Der Genuss beginnt schon beim Kochen.

Die Karotten schälen und langsam bei mittlerer Hitze in etwas Butter anbraten, mit Salz und Pfeffer leicht würzen.
Nach ca. 15 Minuten mit etwas Zucker bestreuen, den Zucker kurz vor dem Anrichten karamellisieren lassen.

Die Erbsen in Milch mit Butter, Salz, Pfeffer und Muskat aufkochen lassen. Nach ca. 5 Minuten Platte ausschalten und solange ziehen lassen, bis der Fisch gesäubert, gesäuert und gesalzen ist.
Den Fisch in der Pfanne von beiden Seiten anbraten und zum vollständigen Garen ca. 5 Minuten in den vorgeheizten Ofen stellen.
In die Pfanne gibt man einen kleinen Schluck des guten Tröpfchens, der "Dampf" gibt ein super Aroma, sowohl der Küche, als auch dem Fisch.

Nun Erbsen pürrieren und nochmals abschmecken ggf. noch etwas Milch / Sahne nachgießen wenn die Konsistenz nicht der Vorstellung entspricht.

Der Fisch sollte zwischenzeitlich gar sein, die Karotten sind karamellisiert und das Püree ist auch fertig.
Es kann angerichtet werden....
...Das mittlerweile leere Glas erneut befüllen und genießen.

Nach meinem Geschmack passt dieses Gericht und der Wein hervorragend zusammen. Ich hoffe, dass auch Ihnen das Wasser im Munde zusammenläuft.

Mit freundlichen Grüßen
Mathias Fecht