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„Natur & Ambiente“ in Hohenhaslach

Panoramaweingut Baumgärtner startet mit neuem Auftritt durch – und setzt auf die Kombination aus Kulinarik und Tourismus Während andernorts im Weinland Württemberg die Fusionitis grassiert, wächst in Hohenhaslach die vinologische Vielfalt: zum 1. Januar 2012 hat sich das traditionsreiche Weingut G. & E. Baumgärtner in zwei Teile aufgespaltet, die von den beiden Cousins Reinhard und Friedrich Baumgärtner unabhängig voneinander, aber auch künftig in freundschaftlicher Verbundenheit geführt werden. „Nach über 50 Jahren Aufbauarbeit über zwei Generationen hinweg ist jetzt die Zeit reif, das nächste Kapitel zu schreiben“, sagt Reinhard Baumgärtner (41), Inhaber des neu gegründeten Panoramaweingutes Baumgärtner. Nun könne jedes der beiden Hohenhaslacher Güter von einer starken Basis ausgehend seine eigene Philosophie konsequent weiter entwickeln und leben: „Wir sind überzeugt, dass dies der richtige Schritt ist.“ Das neue Panoramaweingut setzt dabei voll und ganz auf seine einzigartige Aussichtslage oberhalb des renommierten Kirchbergs, die Nähe zur Natur, die direkt am Haus beginnt – und auf den Tourismus, den auch die Stadt Sachsenheim künftig stärker fördern will. In Hohenhaslach führt ein historischer Rundgang zu insgesamt 14 Stationen, nach allen Seiten tun sich eindrucksvolle Aussichten auf, und in der Umgebung reiht sich eine Attraktion an die nächste: der Erlebnispark Tripsdrill ist drei Kilometer entfernt, die Barockstadt Ludwigsburg mit ihrem Schloss 20 Kilometer, das Kloster Maulbronn als Unesco-Weltkulturerbe 22 Kilometer. Dazu gibt es jede Menge malerische Fachwerk-Orte wie Ochsenbach, Bönnigheim, Diefenbach oder Bietigheim sowie ein gut ausgebautes Netz an Rad- und Wanderwegen. Und: die Kulinarik lugt im Weinland selbstverständlich stets um die Ecke. Das Panoramaweingut Baumgärtner bewirtschaftet zehn Hektar Fläche auf den tiefgründigen Keuperböden rings um Hohenhaslach, vorrangig bestockt mit Württemberger Traditionsrebsorten wie Trollinger, Lemberger, Riesling, Spätburgunder, Dornfelder, Schwarzriesling, Gewürztraminer und Muskattrollinger, aber auch mit internationalen Sorten wie Merlot und Chardonnay. Mit der Pflanzung von Cabernet Cubin, Grauburgunder und Sauvignon Blanc geht man neue Wege. Wobei der Sauvignon Blanc – unter dem Namen Muskatsylvaner – schon in früheren Jahrhunderten in Württemberg angebaut wurde. So schließt sich der Kreis. Das Weingut Baumgärtner ist seit langem für charaktervolle und bekömmliche Weine in Spitzenqualität bekannt, die ihre Herkunft widerspiegeln. Für die Zukunft will Weinbautechniker Reinhard Baumgärtner die Latte bei der Qualität noch ein weiteres Stück höher legen. Dies gilt für die Anlage von Weinbergen mit bislang nicht im Sortiment vertretenen Sorten, aber auch für längere Maischestandzeiten und mehr Holzeinsatz bei den ganz hochwertigen Kreszenzen. Außerdem will sich das Panoramaweingut fortan auch bei internationalen Wettbewerben der Konkurrenz aus dem Ausland zum Vergleich stellen. Schon bisher fanden am oberen Ende der Hohenhaslacher Steige regelmäßig kulinarische Veranstaltungen wie „Schokolade & Wein“, „Fisch & Riesling“ oder die Spargelwoche im Mai und die Wildwoche Ende September statt. Künftig soll es weitere Themenweinproben und andere Events geben, bei denen die Gäste aus nah und fern den einmaligen Blick vom Panoramasaal über die Weinberge bis hin zum Schwarzwald und zur Schwäbischen Alb genießen können. . Christine Baumgärtner (38): „Wir sind immer wieder überrascht, wie viele Gäste uns neu entdecken und total begeistert sind.“ In der modernen Vinothek stehen die Baumgärtners den Kunden beim Weinkauf mit fachlicher Beratung zur Verfügung. Bereits „in der Mache“ sind darüber hinaus Kooperationen mit örtlichen Gastronomen und Destillateuren, um Tagesausflügler und Wochenendtouristen mit buchbaren Erlebnispaketen in den Stromberg zu locken. Für die Weingutsbesitzer ist das neu gewählte Motto „Natur und Ambiente“ der Kompass für die Weiterentwicklung ihres Betriebes. Zu besonderen Atmosphäre trägt neben der Vinothek und der kleinen Parkanlage mit heimischen Pflanzen, Oliven, Feigen und den davor stehenden „Weinbäumchen“, die symbolhaft die neue Flaschenetiketten zieren, der Reifekeller mit kleinen und großen Holzfässern bei – die auf eine stilvoll beleuchtete Naturkeuperwand blicken. Geologie zum Anfassen. Zum Neustart im Januar 2012 haben Reinhard und Christine Baumgärtner den kompletten Außenauftritt ihres Weingutes neu gestalten lassen. Vom Logo und dem neuen Motto „Natur & Ambiente“ über Imagebroschüre und Website bis hin zur Fahrzeugbeschriftung und sämtlichen Druckunterlagen folgt künftig alles einem einheitlichen „Corporate Design“. Entwickelt wurde der neue Auftritt von der Ludwigsburger Kreativagentur Lose Bande, dem Sachsenheimer PR-Büro xenos-comm und der Orgeldinger Media Group (Esslingen), die für den knapp vierminütigen Videoclip auf der Homepage verantwortlich zeichnet. Glück des Tüchtigen: die neue „Wunschadresse“ der Baumgärtners im Internet war noch frei. Ab sofort gibt’s alle Informationen unter www.panoramaweingut.de Mit knapp 150 Jahren Familientradition im Rücken und einer klaren Zukunftsvision vor Augen sind Reinhard und Christine Baumgärtner zum 1. Januar 2012 voll durchgestartet. Und mit den Kindern Josua (14), Hanna (12), Aaron (11) und Lucia (4) steht die nächste Generation bereits ante portas. Bei einer Frühjahrsmesse am 17. / 18. März kann sich die Kundschaft an zwei Tagen ausführlich über den neuen Auftritt des Hohenhaslacher Panoramaweingutes informieren und die ersten Weißweine aus dem hervorragenden Jahrgang 2011 verkosten. Zweimal pro Jahr wird es künftig eine „Wein-Zeitung“ aus dem Hause Baumgärtner geben, ebenfalls zweimal einen Newsletter via E-Mail. Zuvor schon steht am 9. März ein Abend unter dem Motto „Wein & Schokolade“ auf dem Programm sowie am 10. Februar eine große Rotweinprobe. Seinen allerersten Auftritt in neuem Gewande hat das Panoramaweingut Reinhard Baumgärtner allerdings bereits am kommenden Freitag, 20. Januar auf der Stuttgarter CMT am Stand von Kraichgau-Stromberg Tourismus in Halle 6 (D 22).

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